|   Schätzungszweck    |   Ablauf   |   Objektarten   |   Methodik   |
          
   
   
Einleitung
In der Vergangenheit waren Immobilienanlagen bedingt durch Teuerung, Wirtschaftswachstum, Kaufkraftzunahme und zunehmende Nachfrage fast immer gute Anlagen. Bei vielen Anlegern haben sich die Immobilienanlagen in den letzten 20 Jahren vom traditionellen Anlage- und Verwaltungsobjekt zur aktiv bewirtschafteten Wirtschaftsanlage entwickelt. Erstmals seit Jahrzehnten stagnierten in dieser Zeit vielerorts die Immobilienpreise oder sind gefallen. Durch die veränderten sozioökonomischen Rahmenbedingungen ist die Wertentwicklung von Immobilienanlagen unsicherer und die Bewertung schwieriger geworden.
Die Bewertung von Immobilien ist anspruchsvoll und erfordert neben einem breiten Fachwissen gute Immobilienmarktkenntnisse.   
                   
Schätzungszweck
Immobilienbewertungen (auch Schatzungen, Schätzungen genannt) werden aus verschiedenen Gründen benötigt. Häufige Gründe sind Verkauf, Kauf, Belehnung, Feststellen des Vermögenstands, Erbteilung, Güterteilung, gesetzliche Auflagen, etc. 

Bei allen aufgeführten Beispielen ist eine zuverlässige Bewertung Voraussetzung für wichtige Entscheidungen von grosser finanzieller Tragweite. 

      
Ablauf einer Immobilienbewertung
Der Umfang der erforderlichen Unterlagen und der erforderliche Bearbeitungsumfang richtet sich nach der Objektart und dem Schätzungsgrund.
Folgende Unterlagen werden bei jeder Bewertung benötigt:
- Situationsplan
- Grundbuchauszug 
- Gebäudeversicherungsangaben
Abhängig von der Objektart (z.B. EFH, MFH, Gewerbegebäude) und je nach der rechtlichen Ausgangslage (z.B. bei Stockwerkeigentum, Wohn-, Baurecht) sind weitere Unterlagen erforderlich.
      
      
Objektarten
Wir übernehmen alle nichtlandwirtschaftlichen Immobilien-Bewertungsaufgaben in der Nordwestschweiz (Region Basel, Basel-Land, Solothurn, Argau).
Ausserhalb dieser Region übernehmen wir Schätzungen im Rahmen von Immobilien-Portfolio-Schätzungen, oder von Spezialimmobilien, bei denen unsere spezifische Erfahrung erwünscht wird, z.B. Industrie-, Gewerbebauten, Einkaufzentren.
Objektbeispiele:
- Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Stockwerkeigentum
- Bauland, Abbruchliegenschaften
- Büro-, Gewerbe- und Industriebauten
alle Objekte auch mit zeitlimitierten Verhältnissen wie Baurecht, Wohnrecht, Mietverträge (mit zu hohen oder zu niedrigen Mietzinsen)
    
    
Methodik
In den letzen Jahren wurden die bestehenden Bewertungsmethoden teilweise weiterentwickelt und neue Bewertungsmethoden haben sich durchgesetzt, wie Discounted-Cashflow-Methode, Barwertmethode, etc.
Die Wahl der jeweiligen Bewertungsmethode erfolgt objekt- und auftragsabhängig:
- Vergleichswertverfahren
- Realwertverfahren
- Ertragswertverfahren
- DCF-Verfahren (DCF=Discounted-Cashflow)
- u.a.
    
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